Jahrelang fristete ein altes Flurdenkmal sein trauriges Dasein. Nun hat sich der Heimat- und Kulturverein des verwaisten Marterls in der Köihtroi (Kühtrift) in Ebersbach angenommen und es in neuem Glanz erstrahlen lassen.
3. Bürgermeister Heinrich Ruppert stellte die Frage, was der schönste Fall für einen Künstler sei und beantwortete sie gleich selber: Der Beifall! Und davon gab es reichlich, als im Schlosshof der Burg Dagestein die Wirtshausmusikanten am 03. Juli 2016 ihr Bestes gaben.
Da staunten die Besucher nicht schlecht, als gleich zu Beginn Bundeskanzlerin Angela Merkel vor ihnen stand. Und die hatte auch noch den amerikanischen Staatspräsidenten Barak Obama mitgebracht.
„Advent is a Löicht in der Nacht. Machts Friedn und döits enk vertrogn!“ So begann das vorweihnachtliche Konzert des Heimat- und Kulturvereins auf Burg Dagestein. Der rührigen Vorsitzenden Elisabeth Hammer gelang es wie jedes Jahr, mit ihrem Programm überaus viele Besucher aus Nah und Fern in der staaden Zeit zu erfreuen.
Für Elisabeth Hammer, der Vorsitzenden des Heimat- und Kulturvereins, ging ein Traum in Erfüllung. Mit ihrer Trachtengruppe durfte sie beim Trachten- und Schützenzug in München teilnehmen.
Schon 1996 hatte die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, Elisabeth Hammer, begonnen, die Marterln von Vilseck und Umgebung ausfindig zu machen und zu dokumentieren.
Viel Sonne im Herzen benötigten die Ausflügler des Heimat- und Kulturvereins, ehe sie nach Regen, Wind und Kälte am Abend mit dem Trachtenverein Oberwiesenacker gesellig beisammen sitzen konnten.
„Die frische Morgenluft und der Blütenduft zum Riechen, das satte Maiengrün und der blaue Himmel zum Sehen, der vielfältige Vogelgesang und die literarischen Werke zum Hören!“ So begrüßte Elisabeth Hammer, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, 30 Naturliebhaber in den Vilsauen.
Die Trachtengruppe des Heimat- und Kulturvereins hat das seltene Glück, beim Oktoberfestbeginn am Trachten- und Schützenzug in München teilzunehmen zu dürfen.
„Hört ihr Leut und lasst euch sag‘n!“, so klang es am Sonntagnachmittag im Burghof zu jeder vollen Stunde. Josef Eierer, seines Zeichens Nachtwächter Tschung, unterhielt mit vielen weiteren Mitwirkenden die zahlreichen Besucher aus Nah und Fern. Anlass war das 50-jährige Bestehen des Heimat- und Kulturvereins Vilseck (HKV).